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    Cd des Monats Mai 2010

    ZOOM Kindermuseum: Es fliegt, es fliegt
    Hörgeschichten zum Abheben

    Einführung

    Sind Sie auch ein Opfer der Sperrung des europäischen Luftraums gewesen? Viel zu schnell haben wir uns an Reisen mit dem Flugzeug gewöhnt, die Vorstellungen von Strecke und Geschwindigkeit verloren. Das alles war noch vor wenigen Jahrhunderten ganz anders.
    Die knapp 50-minütige Hörgeschichte „Es fliegt, es fliegt“ bringt Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter auf vergnügliche Weise die technikgeschichtliche Entwicklung des Fliegens näher. Das im Auftrag des ZOOM Kindermuseums Wien (http://www.kindermuseum.at/) produzierte Hörspiel orientiert sich an der gleichnamigen Mitmachausstellung (30. September 2009 bis 21. Februar 2010). Dem Titel entsprechend entdeckte man dort einiges über den alten Traum der Menschheit auf experimentelle, interaktive Weise – von den wagemutigen Anfängen bis zur modernen Raumfahrt.
    Wer die Ausstellung gesehen hat, wird sich mit der CD gerne daran zurückerinnern, aber auch ohne Museumsbesuch besitzt das Hörspiel echte Vermittlungsqualitäten.

    Inhalt

    Die CD beginnt mit der ersten Klammer der Rahmengeschichte. Wir befinden uns auf einem Flughafen, genauer gesagt am Abflugterminal. Die Zeitreisenden werden gebeten, sich bordfertig zu machen. Dazu werden die fünf Sprecherinnen und Sprecher Dagmar, Karin, Barbara, Andy und Thomas am Check-in-Schalter von „ZOOM Airways“ vorstellig. So lernen die jungen Hörer gleich zu Beginn die Stimmen kennen, die sie die nächsten 49 Minuten begleiten. Nach dem Einchecken geht es weiter zum Spezialgate von „ZOOM Airlines“ und von dort aus auf das Rollfeld. Hier wartet bereits ein flaches, rundes, silberfarbenes Fluggerät für Zeitreisen auf die Passagiere: eine CD. Unsere fünf Sprachbegleiter haben die „Akustikklasse“ gebucht und streiten um die guten Plätze an den Lautsprechern. Über diese werden die Reisenden nun informiert, die Ohren zu spitzen und alle elektronischen Geräte auf keinen Fall auszuschalten. Die Zeitreise durch die Annalen der Fluggerätekonstruktion startet.

    Die erste Station ist eine grüne Wiese. Hier liegen die Sprecher/innen und schauen in den Himmel. Sie träumen davon, dass sie „steigen, fliegen, schweben, flirren – gleiten, flattern, schwingen, schwirren – tosen, säuseln, huschen, sausen – wallen, flitzen, wirbeln, brausen – drosseln, schwinden, tiefer werden – sinken, landen auf der Erden“. Und sie erörtern, dass der Traum vom Fliegen so alt ist wie die Menschheit selbst. Deshalb gibt es in der Fantasie jede Menge Dinge und Personen, die in die Lüfte steigen können: fliegende Teppiche, Hexenbesen, Flugdrachen, Raumschiffe, Elfen und Feen. Alte Legenden erzählen sogar von einem fliegenden Thron, der mit der Kraft festgebundener Adler, die ein Fleischstück zu erreichen suchen, bis zu drei Tage in der Luft bleiben konnte. Eine andere Geschichte ist die von Ikarus, in die der Zuhörer durch eine Blende direkt hineingetragen wird. Die bekannte griechische Sage von den Wachsflügeln, die der Sonne zu nah kamen, schmolzen und Ikarus ins Meer stürzen ließen, wird in einem kleinen Hörspiel nachgespielt.

    Von den alten Griechen geht es weiter zu Marco Polo. Der berühmte Globetrotter des Mittelalters brachte die Kunde chinesischer Flugdrachen nach Europa. Sie wurden z.B. mit kleinen Glöckchen behangen, die mithilfe des Windes klingelten, oder waren sogar bemannt und dienten der militärischen Aufklärung. Es war die Geburtsstunde der fantastischsten Flugmaschinen und jener tollkühnen Bruchpiloten, die sich in diesen Apparaten von Hängen und Türmen stürzten. Im dritten Track erfahren wir von ihnen und von Leonardo da Vincis fortschrittlichen Konstruktionsplänen. Eine andere Blende lässt die Kinder narrativ an der Überlieferung teilhaben, derer nach Archimedes das Prinzip des Auftriebs in der Badewanne beschrieb.

    Beobachtungen über das Verhalten von Luft führten die Brüder Montgolfier zum Bau des ersten Heißluftballons, der Montgolfière. Sie hatten erkannt, dass Rauch über einem Feuer nach oben steigt, und dachten, ein bis dahin unbekanntes Gas entdeckt zu haben. Track 4 erzählt die Geschichte der Jungfernfahrt der Montgolfière am 19. September 1783. Außerdem kann man die erstaunten Bauern belauschen, die sich vor dem im selben Jahr getesteten, unbemannten Gasballon des Physikers Jacques Charles (Charlière) fürchteten, als dieser auf ihren Feldern niedersank. Die Sprecher/innen erklären, dass die Erfindung der Ballone Dynamik ins Versuchsfeld der Fallschirmsprünge brachte, die früher noch „Abstürze“ genannt wurden. Sie erzählen auch von der abenteuerlichen Ärmelkanalüberquerung Jean-Pierre Blanchards und seines Begleiters Dr. John Jeffries in einem Gasballon.

    Die Überleitung zur fünften Station der Zeitreise bildet das Steuern eines Flugapparats. Waren Ballone in den Punkten Richtung und Geschwindigkeit noch vom Wind abhängig, verfügten die Luftschiffe des Ingenieurs Henri Giffard Mitte des 19. Jh. bereits über Motor, Höhen- und Seitenruder. Die Anwendung von Dampfmaschinen in der Luftfahrt leitete die Ära der Zeppeline ein, die mit dem infernalischen Absturz der Hindenburg ein jähes Ende fand. Wir hören in diesem Abschnitt von den Errungenschaften der motorisierten Luftschifffahrt, von der Verwendung von Helium bis hin zu verbesserten und größeren Antrieben. Die Sprecher/innen berichten außerdem von Alberto Santos-Dumont und seiner Luftschiffreihe. Mit Nr. 6 stellte er einen neuen Rekord auf, Nr. 9 war so klein, dass Santos-Dumont es in einer Straße an einen Baum band, wenn er damit in die Stadt fuhr, um einen Kaffee zu trinken.

    Wir verlassen mit dem nächsten Track diesen technikgeschichtlichen Nebenzweig und wenden uns vom Fliegen, leichter als Luft (Ballone, Zeppeline) dem Fliegen, schwerer als Luft (mit Antrieb und Flügeln) zu. Es wird von Albrecht Ludwig Berblinger, dem „Schneider von Ulm“ gesprochen; von Sir George Cayley und seiner fliegenden Kutsche sowie von Otto Lilienthal, der gemeinsam mit Wilbur und Orville Wright als Begründer des Flugzeugprinzips gilt. Letztere bauten einen zwölf PS starken Benzinmotor in einen nach Lilienthals Vorbild konstruierten Hängegleiter ein. Die Zuhörer können dabei sein, wenn die Gebrüder Wright am 17. Dezember 1903 für eine rekordverdächtige Minute in die Luft steigen und sicher wieder landen. In wenigen Sätzen werden wir noch von den Sprecher/innen über die nachfolgenden Entwicklungen informiert, über Flugtage und Rekordversuche (z.B. Pjotr Nesterovs ersten Looping), über Verkehrsregeln und Flughäfen sowie über weitere Flugapparate wie den Hubschrauber oder das Wasserflugzeug.

    Anschließend folgt ein kleiner Exkurs. Einer der Sprecher möchte wissen, ob es denn auch weibliche Flugpioniere gab. Es gab sie. Wir hören die Geschichten außergewöhnlicher Frauen wie Jeanne Labrosse und deren Nichte Elise Garnerin, den ersten Fallschirmspringerinnen, und Käthchen Paulus, die das Publikum begeisternde Heldin der „Doppelabstürze“ mit Reservefallschirm. Die Kunstfliegerin Elly Beinhorn stellte viele Langstreckenflugrekorde auf und umrundete 1932 als Erste alleine die Welt. Sie flog dabei über den Himalaja und die Anden, bis sie schließlich mit dem Schiff in Bremerhaven eintraf. Eine andere Fliegerlegende schaffte die Atlantiküberquerung mit dem Flugzeug. Amelia Earhart wollte Mädchen und Frauen zeigen, dass kein Beruf den Männern vorbehalten ist. Sie verschwand spurlos über dem Pazifik, als sie 1937 eine Erdumrundung entlang des Äquators wagte. Bis dahin aber hatte sie eine ganze Generation beeinflusst, u. a. war sie die erste Präsidentin des „Clubs der Neunundneunzig“, in dem die ersten Pilotinnen organisiert waren. Als letzter weiblicher Flugpionier nennen die Sprecher/innen Valentina Tereschkowa, die erste Frau im All. Die Kosmonautin startete am 16. Juni 1963 von Baikonur aus in den Weltraum und umrundete die Erde fast fünfzig Mal. Nach ihrer Rückkehr wurde sie als Heldin gefeiert und ein Mondtal nach ihr benannt.

    Ohne Kämpferinnen wie sie wären vermutlich momentan nicht vier Frauen auf der internationalen Raumstation ISS. Denn mit dem Ende des Exkurses gelangen unsere Zeitreisenden in der Akustikklasse nämlich schon zu ihrer letzten Station, der Raumfahrt. Wir hören etwas über die Probleme bei den Reisen ins All, über die Entwicklung des Raketenantriebs unter Zuarbeit von Fritz von Opel und Wernher von Braun sowie von Juri Gagarin, dem ersten Menschen im Universum. Auch bei der Mondlandung 1969 sind die Hörer quasi mit dabei. Man erfährt außerdem, dass es keinen inhaltlichen Unterschied zwischen den Begriffen „Astronaut“ und „Kosmonaut“ gibt, lediglich sein Herkunftsland prägt die Bezeichnung eines Raumfahrers. In China sagt man z.B. „Taikonaut“, und als 1991 mit Franz Viehböck der erste Österreicher die Weltraumstation Mir betrat, wurde er „Austronaut“ genannt. Wussten Sie übrigens, dass er im Zuge gastronomischer Konventionen seinen Stationskollegen/innen z.B. Mozartkugeln aber kein Wiener Schnitzel mitbrachte, da dessen Panade nicht weltraumtauglich ist? In einem letzten Gedankenspiel zwischen Science Fiction und mutiger Pionierarbeit in der Raumfahrt geben die Sprecher/innen eine Prognose über momentane und künftige Projekte ab: unbemannte Flüge zum Mars oder ein Hotel auf dem Mond.

    Zurück zur Rahmenhandlung: Die silberne CD landet anschließend wieder wohlbehalten auf dem Flughafen und die Zeitreise endet nach knappen 50 Minuten. Die Passagiere verabschieden sich von ihren Hörern und eine Lautsprecherdurchsage von „ZOOM Airways“ gibt noch einmal alle Mitwirkenden der Produktion „Es fliegt, es fliegt“ bekannt. 

    Trackliste

    • 001 Abflug 02’16
    • 002 Der Traum vom Fliegen 03’57
    • 003 Fantastische Flugmaschinen 03’49
    • 004 Ballone 07’53
    • 005 Zeppeline 03’14
    • 006 Flugzeuge 08’06
    • 007 Fliegende Frauen 09’51
    • 008 Raketen 07’57
    • 009 Landung 01’34

     

    Zur Produktion

    Die Produktion „Es fliegt, es fliegt“ besitzt alles, was ein gutes Sach-Hörspiel braucht: mehrere Stimmen, die in Sprechtempo, sprachlichem Ausdruck und mit österreichischem Charme überzeugen, jede Menge Sachinformation, eingebettet in ein durchdachtes Vermittlungskonzept, musikalische Klänge sowie allerlei, die Schauplätze ausschmückende Soundeffekte und Hintergrundgeräusche. Letztere werden an manchen Stellen den gesprochenen Worten gegenüber sehr laut ausgegeben, was neben besserer Imagination des Handlungsortes leider auch zum erschwerten akustischen Verständnis der Stimmen führt. Davon abgesehen, ist die CD klanglich sauber produziert und steht Produktionen großer Verlage in Punkto Hörqualität in nichts nach.

    Auch die didaktische Struktur wirkt wohlüberlegt. Es gibt drei Ebenen, die erste ist die Rahmenhandlung der Zeitreise (Track 001/Track 009), die die Sprecher/innen unternehmen, sie dient der Identifikation. Hier dürfen sich die Kinder direkt angesprochen fühlen und lernen außerdem die Stimmen kennen. Auf der zweiten Ebene, bestehend aus den einzelnen Stationen (Track 002 bis Track 008), findet die eigentliche Wissensvermittlung statt. Durch gegenseitige Erläuterungen und Diskussionen der fünf Redner strömen die Informationen durch die Lautsprecher, oft werden die Hörer quasi als sechstes Gruppenmitglied miteinbezogen. Innerhalb der einzelnen Stationen der Zeitreise wird das soeben erworbene Wissen dann in einer dritten Stufe vertieft und gefestigt. Dazu werden einzelne Aspekte der Abschnitte herausgegriffen und in anekdotenhafter Erzählform oder in Minihörspielen detaillierter beschrieben. Wechselnde Sprecherkonstellationen sorgen hierbei für Abwechslung.

    Der Ablauf des gesamten Hörspiels ist unter technikgeschichtlicher Betrachtung chronologisch. Die Bandbreite reicht von Jahrtausende alten Legenden über die Entwicklung der ersten Heißluftballone und Hängegleiter bis zur Erforschung des Weltalls, wobei natürlich nicht alle Abschnitte in Zeit und Umfang gleichwertig behandelt werden. Präsentiert werden die Meilensteine der Luft- und Raumfahrt, seien sie nun Mythen oder wissenschaftlich fundierte Tatsachen. In knappen 50 Minuten lassen sich nun mal nicht sämtliche Entwicklungsaspekte berücksichtigen, und mancher Zuhörer wird die ausführlichere Beschreibung der einen oder anderen Erfindung vermissen. Innerhalb des gegebenen Zeitrahmens konzentrieren sich die Produzenten aber auf einen stringenten Durchmarsch, was gelingt.

    Ein Track bricht allerdings mit diesem Schema. Die Idee ist gut, die wichtige Bedeutung der weiblichen Flugpioniere für die Luft- und Raumfahrt als in sich eigenen Teil zu bearbeiten. Es geht hier nicht darum, die fliegenden Frauen als Randgruppe zu präsentieren. Vielmehr würden die herausragenden Leistungen Elly Beinhorns, Amelia Earharts und anderer Pilotinnen über die Fluggeschichte hinaus innerhalb der Darstellung der rasanten technischen Entwicklung verwischt, daher ist ein eigener Abschnitt sinnvoll.

    Die Tatsache, dass die Geschichte des Fliegens neben dem Hervorbringen großer Errungenschaften auch immense Anstrengungen gebraucht und viele Leben gekostet hat, wird hingegen auf der CD nicht thematisiert. Dazu ist die Gesamtlaufzeit der Produktion schlichtweg zu knapp. Die wenigen Rückschläge, die Einzug fanden, sind eher verniedlichend dargestellt. So begleitet z.B. ein akustisches Boing die Abstürze der Bruchpiloten von Türmen und Hügeln, als die Menschheit noch vom Fliegen träumte, und beim Hindenburg-Unglück fällt lediglich die Aussage, dass dieser Unfall das Ende der Zeppelin-Ära bedeutete. Hier hätten die Macher des Hörspiels darauf achten können, ihre jungen Hörer/innen nicht zu sehr zu behüten, zumal auf der Hülle eine Altersempfehlung ab sechs Jahren zu lesen ist.

    Somit sind wir bei der Schwachstelle von „Es fliegt, es fliegt“, beim Booklet. Inhaltlich ist es in Ordnung, man findet alle für die Produktion relevanten Daten sowie einige Sachinformationen aus dem Hörspiel. Die Zeichnungen im Beiheft wurden allerdings unter der Vorgabe der Corporate Identity des ZOOM Kindermuseums erstellt, einen Eindruck erhält man auf der Startseite der Museumshomepage. Die Abbildungen sind flach, sie wirken beinahe wie eine Persiflage an die heutige multimediale 3-D-Generation. Der auftretende Effekt, mit dem Booklet ein spärliches Bilderbuch in der Hand zu halten, dürfte allenfalls noch Dreijährige überzeugen. Die angepeilte Zielgruppe erwartet beim Thema „Geschichte der Luft- und Raumfahrttechnik“ gewiss mehr Bewegung und Spannung bei den Darstellungen.

    Die akustische Leistung des Produkts überzeugt dennoch. Da es auf dem deutschen Markt ohnehin nur in Form von Audio-Dateien erhältlich ist, soll die Kritik am Begleitheftchen kein Hinderungsgrund für eine Auszeichnung dieses hervorragenden Hörspiels sein.

    Ideen zur Umsetzung

    • Das Hörspiel eignet sich wunderbar als vorbereitende Einführung in die Thematik vor Museumsbesuchen, Projekttagen, Themenwochen usw.
    • Track 003: Wie haben wohl die fantastischen Flugmaschinen der Tüftler vergangener Jahrhunderte ausgesehen? Zeichnet, malt, faltet eure Ideen!
    • Track 006: Welche Flugzeugform gefällt euch am besten? Der V-förmige Düsenflieger? Der Doppeldecker? Oder die Flugkutsche? Zeichnet, malt, faltet eure Favoriten!
    • Track 009: Wie werden die künftigen Raketen und Raumschiffe aussehen? Zeichnet, malt, faltet eure Visionen! Tragt all eure Zeichnungen, Bilder und Papierkunstwerke zu einem Buch oder – für geschickte Hände – zu einem Pop-up-Buch zusammen! Vor euch seht ihr jetzt eure ganz eigene Chronologie der Luft- und Raumfahrttechnik, die ihr dann gemäß dem Dialog zwischen Wissenschaftlern wieder mit anderen tauschen könnt. 
    • Track 007: Amelia Earhart war nicht nur eine Fliegerheldin, sie war auch eine bedeutende Frauenrechtlerin. Sucht euch andere wissenschaftliche Gebiete und recherchiert, welche Frauen dort bedeutende Schlüsselrollen eingenommen haben (z.B. Chemie: Marie Curie)! Wenn ihr nun den thematischen Kreis wieder schließt, werdet ihr euch ähnlich dem Sprecher im Hörspiel fragen, wieso der Eindruck entsteht, dass es sich bei vielen Disziplinen um reine Männerdomänen handelt(e). Versucht diesen Umstand in einer Diskussion näher zu beleuchten!

     

    Fazit

    Überzeugende Stimmen, dichte Atmosphäre, durchdachte Wissensvermittlung – was kann man mehr von einem Sachfeature erwarten? Nichts, also besorgen Sie sich die CD, dann sind Sie beim nächsten „verkehrslähmenden“ Vulkanausbruch dem Traum vom Fliegen zumindest akustisch ein Stückchen näher.

    Anmerkung: Die CD selbst ist an der Kasse des ZOOM Kindermuseums in Wien und bei österreichischen Internethändlern erhältlich, in Deutschland kann man sie nur in digitaler Form von Downloadportalen beziehen. Das Medium besitzt keine ISBN.
    Hörproben gibt es auf der Museumshomepage unter dem Stichpunkt „ZOOM Edition“ in der Rubrik „Für alle, die ZOOM mögen“ und auf den Webseiten der MP3-Portale.

    Angaben zur Produktion

    Hörbuch mit Spielszenen

    Initiator: ZOOM Kindermuseum (http://www.kindermuseum.at), Wien    
    Autorin:   Barbara Stieff
    Erscheinungsjahr: 2009
    Empfohlenes Alter: Ab 6 Jahren
    Umfang: 1 CD (ca. 49 Minuten)

    Sprecher/innen:
    Dagmar Kutzenberger
    Karin Lischka
    Barbara Stieff
    Andy Woerz
    Thomas Smolej

    Text & Regie: Barbara Stieff
    Technik: Natalie Gross
    Aufnahme: Cosmix Studios Wien
    Produktion: Cosmix Media GmbH


    Bibliographische Angaben

    Audio-CD:
    ZOOM Kindermuseum: Es fliegt, es fliegt. Hörgeschichten zum Abheben
    9 Tracks, 49 Min.
    Cosmix Media GmbH, Wien 2009
    ISBN: nein
    Preis: 10,90 Euro

    Rezension: Peter Marus, Institut für angewandte Kindermedienforschung

    Die "CD des Monats" erscheint außerdem beim Institut für angewandte Kindermedienforschung der Hochschule der Medien, Stuttgart:
    http://www.ifak-kindermedien.de/

    Darüber hinaus erscheint die „CD des Monats“ bei SCHAU HIN! (http://schau-hin.info/), Berlin. Die Initiative bietet Eltern eine Hilfestellung zum Umgang mit Medien für Kinder.