CD des Monats März
Ute Krause: Wann gehen die wieder?
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Einführung
Warum haben die sieben Räuberkinder alles doppelt: doppelte Weihnachten, doppelte Geburtstage und doppelte Regeln?
Die Eltern der Räuberkinder haben sich getrennt. Als die Kinder ihren Räubervater besuchen, lebt plötzlich eine Prinzessin mit ihren Kindern bei ihm. Damit alles wieder wie früher wird, beschließen die Räuberkinder die Prinzessinnenkinder zu vergraulen. Ob es Ihnen wohl gelingt?
Die speziell für jüngere Kinder konzipierte Produktion der Hörcompany „Wann gehen die wieder?“ nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Ute Krause nähert sich künstlerisch, mit viel Musik, den schwierigen aber immer aktuellen Themen Trennung/Scheidung und Patchworkfamilien.
Inhalt
Track 01 04'22
Der Erzähler, eines der Räuberkinder, stellt seine große Familie vor. Diese besteht u. a. aus dem Räuberpapa und sieben Räuberkindern: Franz, Erwin, Roderich, Emma, Amalia, Bruni und Ewein. Die Kinder helfen dem Vater bei der Arbeit, der zu „räubern“ versucht. Nach der Arbeit, bei der sie aus Versehen einschlafen, begeben sie sich zu ihrer Mutter.
Track 02 04`17
Auf dem Weg zu ihrer Mutter haben alle Räuberkinder einen Koffer dabei. Das hat einen einfachen Grund: Ihre Eltern haben sich immer öfter gestritten und eines Tages ist ihr Vater ausgezogen. Doch die Räuberkinder gehen ihn besuchen und die Wiedersehensfreude ist groß.
Track 03 04`40
Eines Tages aber ist ihr Vater nicht mehr allein. Eine Prinzessin mit ihren Prinzessinnenkindern war zu ihm gezogen. Die Räuberkinder finden die Prinzessinnenkinder langweilig und wünschen sich, dass sie wieder gehen. Auf die Frage der Räuberkinder „Wann gehen die wieder?“ antwortet der Vater jedoch: „Die gehören jetzt zur Familie, die bleiben!“ Ab diesem Moment haben die Räuberkinder alles doppelt: doppelte Weihnachten, doppelte Geburtstage, doppelte Teller, doppelte Zahnbürsten, doppelte Betten – und doppelte Regeln.
Track 04 05`35
Die Räuberkinder verbringen seitdem je ein paar Tage bei ihrer Mama und einige bei ihrem Papa und reisen mit ihren Koffern hin und her. Ihre Eltern streiten sich manchmal. Manchmal streiten sich auch ihr Papa und die Prinzessin. Die Räuberkinder wollen ihren Vater gerne für sich allein haben, immer jedoch sind die Prinzessin und ihre Kinder anwesend. Sehnlich wünschen sich die Räuberkinder, alles würde wie früher, und deshalb hecken sie einen gemeinen Plan aus: In einer dunklen Nacht lassen sie Mäuse, die sie zuvor im Wald gefangen haben, im Zimmer der Prinzessinnenkinder frei. Die jungen Damen erschrecken sich fürchterlich und rennen panisch in den Wald.
Track 05 04'32
Als die Prinzessinnenmama bemerkt, dass ihre Kinder verschwunden sind, rennt sie in den Wald, um sie zu suchen. Die Räuberkinder sind froh, denn jetzt, so denken sie, könne alles wieder so werden wie früher. Doch das ist ein Irrtum, denn der Räuberpapa ist sehr traurig, dass die Prinzessin und ihre Kinder weg sind. Auch die Räuberkinder langweilen sich plötzlich fürchterlich und wissen nun nicht, wen sie ärgern sollen. Vielleicht ist ihr Plan doch nicht so toll gewesen?
Die Prinzessin und ihre Kinder kommen nicht zurück. Traurig liegt der Räubervater den ganzen Tag im Bett und will nicht einmal mehr „räubern“ gehen. Deshalb beschließen die Räuberkinder, die Sache in die Hand zu nehmen, und sie begeben sich auf die Suche nach den Prinzessinnen. Sie suchen jeden Winkel ab, bis sie sie endlich entdecken: Die Prinzessinnenmutter und ihre Töchter stecken im Sumpf fest und sind froh, dass ihnen jemand zur Hilfe kommt.
Track 06 04`52
Der Räubervater ist sehr glücklich, die Kinder und die Prinzessin wiederzusehen und erleichtert, dass sich endlich alle vertragen. Schon bald verliebt sich auch die Räubermama aufs Neue – und zwar in einen Drachen. Dies führt dazu, dass die Patchworkfamilie noch ein bisschen größer wird. Um zu vermeiden, dass die Räuberkinder ständig mit ihren Koffern hin und her reisen müssen, bauen die Räubermama und der Räuberpapa ihre Häuser dicht beieinander und feiern große Feste.
Track 07 00'48
In Track 07 hört man den jungen Sprecher Franz v. Otting bei den Aufnahmen im Tonstudio.
Gesamtspielzeit: 29:06

