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    Stärkung der Willkommenskultur in Kitas

    Lesen Sie hier Neues aus der Zuhörforschung.

    Klänge-Sounds-Geschichten

    Hör- und Klangprojekte von Schülern

    Worum geht es bei dem Projekt?

    Was ist das für ein Klang? Woher kommt dieser Sound? Bei „Klänge – Sounds – Geschichten“ arbeiten Schüler unterschiedlicher  Klassenstufen mit Künstlern zusammen. Hör-Spiele und Übungen führen zu kleinen musikalischen Erfindungen, Improvisationen und Kompositionen in der Gruppe. Das Projekt ermöglicht vielseitige musikalische Impulse und öffnet die Ohren für neue Zuhörerlebnisse, einen unkonventionellen, phantasievollen Umgang mit Alltagsgegenständen und musikalischem Material. Die Kinder und Jugendlichen werden spielerisch durch Zuhörübungen an musikalisch, klangliche  Experimente herangeführt.

    In Folge werden die Klang-Projekte in der „Lauschinsel“ auf hr2-kultur von 14.05 bis 15.00 Uhr mit Interviews und Eindrücken von der Veranstaltung präsentiert.

    Was lernen die Schüler?

    Durch das Projekt lernen die Kinder genau hin – und zuzuhören. Sie entdecken Klänge und Geräusche aus ihrer Lebenswelt und nehmen diese bewusst war. Sie gehen kreativ mit Klängen um, produzieren, kombinieren, komponieren und inszenieren Klanggeschichten. Die künstlerische Betätigung der Schüler fordert Phantasie und Kreativität heraus und erweitert das Empfinden für Qualitäten. Die Arbeit in Gruppen fördert ihre Sozialkompetenz.

    Wo werden die Ergebnisse präsentiert?

    Die Ergebnisse präsentieren die Klassen bei der Veranstaltung „Klänge – Sounds – Geschichten“ in einer 7-Minuten-Performance auf einer Bühne des Staatstheaters Wiesbaden. Eine besondere Bereicherung für die Klangpräsentationen im Theater ist die Lichtregie. Die Professionalität im Theater ist für die Schulprojekte äußerst motivierend. Der öffentliche Auftritt ist ein großer Anreiz für die Schulen.


    Resonanzen

    Rückmeldung von Schülerinnen und Schülern einer 6. Klasse:
    •    "Mir hat am besten gefallen, dass wir so viel ausprobiert haben mit den Klängen."
    •    "Mir haben die Proben am meisten Spaß gemacht, weil wir so gut zusammengearbeitet haben."
    •    "Mir hat es Spaß gemacht, Sachen aus dem Alltag mitzubringen und auszuprobieren."
    •    "Ich hab auch nicht gedacht, dass man mit solch ganz normalen Instrumenten aus dem Alltag solchen Rhythmus machen kann."
    •    "Ich fand auch gut, dass wir auf einer richtigen Theaterbühne spielen durften."
    •    "Mir hat besonders gefallen, dass auch Geschichten dabei waren, nicht nur Geräusche. Es hat mir Spaß gemacht zuzuhören. Aber am meisten hat mir Spaß gemacht, selbst vorzuführen." (Fay, 6a)
    •    "Mir hat besonders gefallen, dass uns nicht vorgeschrieben wurde, was wir machen sollen, sondern dass wir einfach frei uns was ausdenken konnten." (Alexandra, 6a)
    •    "Mir hat besonders gefallen, dass wir am Anfang die Klangtreppe gemacht haben und am Ende das Klangbad." (Yolanda, 6a)


    Rückmeldung einer Lehrerin

    „Beeindruckend ist immer wieder die Begeisterung, mit der die Schüler dabei sind. Zunächst können sie sich unter einem Klangprojekt kaum etwas vorstellen. Sie entwickeln aber im Laufe der Arbeit ein Gespür für die Klänge, sind aktiv dabei, entwickeln eigene Klangideen, lernen zuzuhören, miteinander zu spielen und im Team zusammenzuwirken. Sie können gemeinsam "Musik machen", ohne Noten zu kennen oder ein spezielles Musikinstrument erlernt zu haben.“



    Projektleitung

    Helen Seyd
    Seyd@stiftung-zuhoeren.de
    Tel.: 069 155 3839