Stiftung Zuhören
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Was sind Hörclubs?

In den Hörclubs der Stiftung Zuhören werden insbesondere Schüler, aber auch schon Kindergartenkinder angeleitet, ihre Zuhörfähigkeit zu entdecken und zu schulen.

Die beteiligten Kindergärten und Schulen – derzeit bundesweit fast 1.000 – unterstützen das Projekt im Rahmen einer Förderstunde oder eines Betreuungsangebots.

Einmal in der Woche treffen sich die Kinder in einem zuhörfreundlichen Raum und sind „ganz Ohr“. Am Anfang werden die Ohren erst einmal durch eine „Ohrenmassage“ oder durch eine „Klangreise“ eingestimmt: Die Kinder legen sich auf den Boden, schließen die Augen, lauschen unterschiedlichen Klängen und versuchen diese zu identifizieren. Diese Übungen machen hellhörig und wach, eine wichtige Voraussetzung für aktives Zuhören.

Danach sind die Kinder fit, um sich spannende Hörspiele anzuhören oder Geräuschgeschichten aufzunehmen. Fortgeschrittene Hörclubs stellen eigene Mini-Hörbücher her und lernen das Zuhören beim „Hören machen“, d.h.sie „produzieren“ selbst für andere Ohren.

Was Kinder entdeckt haben, das geben sie gerne weiter: Eltern, Bekannten und Freunden können sie ihre Mini-Hörbücher auf CDs vorführen.

Angesichts der sich immer klarer abzeichnenden Notwendigkeit eines Zusammenwirkens gesellschaftlicher Akteure bei der Vermittlung einer Elementar- und Grundbildung und im Zuge der Ausweitung schulischer Ganztagsbetreuung gewinnen die Hörclubs zunehmend an Bedeutung.



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Die "Hördelfine" der Hans-Christian-Andersen Schule in Neu-Isenburg