Klänge – Sounds – Geschichten
Hör- und Klangprojekte von Schülern
Worum geht es bei dem Projekt?
Was ist das für ein Klang? Woher kommt dieser Sound? Bei „Klänge – Sounds – Geschichten“ arbeiten Schüler unterschiedlicher Klassenstufen mit Künstlern zusammen. Hör-Spiele und Übungen führen zu kleinen musikalischen Erfindungen, Improvisationen und Kompositionen in der Gruppe. Das Projekt ermöglicht vielseitige musikalische Impulse und öffnet die Ohren für neue Zuhörerlebnisse, einen unkonventionellen, phantasievollen Umgang mit Alltagsgegenständen und musikalischem Material. Die Kinder und Jugendlichen werden spielerisch durch Zuhörübungen an musikalisch, klangliche Experimente herangeführt.
Unterstützt wurden die Gruppen 2010/ 2011von bekannten Wiesbadener Künstlerinnen und Künstlern: Priska Janssens, Cornelius Hummel, Axel Schweppe, Hans Winkler, Christine Wörl, Ulrich Phillipp, Jürgen Kaucher, Elka Aurora, Ute Engelhardt.
Was lernen die Schüler?
Durch das Projekt lernen die Kinder genau hin – und zuzuhören. Sie entdecken Klänge und Geräusche aus ihrer Lebenswelt und nehmen diese bewusst war. Sie gehen kreativ mit Klängen um, produzieren, kombinieren, komponieren und inszenieren Klanggeschichten. Die künstlerische Betätigung der Schüler fordert Phantasie und Kreativität heraus und erweitert das Empfinden für Qualitäten. Die Arbeit in Gruppen fördert ihre Sozialkompetenz.
Wo werden die Ergebnisse präsentiert?
Am Freitag, den 04.02.2011 präsentierten über 200 Schüler ihre Ergebnisse live auf der Bühne der Wartburg Wiesbaden. Eine besondere Bereicherung für die Klangpräsentationen im Theater ist die Lichtregie. Die Professionalität im Theater ist für die Schulprojekte äußerst motivierend. Der öffentliche Auftritt in der Wartburg ist ein großerAnreiz für die Schulen.
Resonanzen
Rückmeldung von Schülern einer 6. Klasse:
• "Mir hat am besten gefallen, dass wir so viel ausprobiert haben mit den Klängen."
• "Mir haben die Proben am meisten Spaß gemacht, weil wir so gut zusammengearbeitet haben."
• "Mir hat es Spaß gemacht, Sachen aus dem Alltag mitzubringen und auszuprobieren."
• "Ich hab auch nicht gedacht, dass man mit solch ganz normalen Instrumenten aus dem Alltag solchen Rhythmus machen kann."
• "Ich fand auch gut, dass wir auf einer richtigen Theaterbühne spielen durften."
• "Mir hat besonders gefallen, dass auch Geschichten dabei waren, nicht nur Geräusche. Es hat mir Spaß gemacht zuzuhören. Aber am meisten hat mir Spaß gemacht, selbst vorzuführen." (Fay, 6a)
• "Mir hat besonders gefallen, dass uns nicht vorgeschrieben wurde, was wir machen sollen, sondern dass wir einfach frei uns was ausdenken konnten." (Alexandra, 6a)
• "Mir hat besonders gefallen, dass wir am Anfang die Klangtreppe gemacht haben und am Ende das Klangbad." (Yolanda, 6a)
Rückmeldung einer Lehrerin
„Beeindruckend ist immer wieder die Begeisterung, mit der die Schüler dabei sind. Zunächst können sie sich unter einem Klangprojekt kaum etwas vorstellen. Sie entwickeln aber im Laufe der Arbeit ein Gespür für die Klänge, sind aktiv dabei, entwickeln eigene Klangideen, lernen zuzuhören, miteinander zu spielen und im Team zusammenzuwirken. Sie können gemeinsam "Musik machen", ohne Noten zu kennen oder ein spezielles Musikinstrument erlernt zu haben.“
Projektleitung
Simone Groos
groos(at)stiftung-zuhoeren.de
Tel.: 069 155 6835

