Wollen auch Sie einen Hörclub einrichten? Hier erfahren Sie, wie das geht.

Jugendliche erstellen Hörbilder für Museen, Gedenkstätten und Städte.

    Hörmedien, die Kinder und Jugendliche zum phantasievollen Hören anregen.

    Lesen Sie hier Neues aus der Zuhörforschung.

    Termine für Fortbildungen und Veranstaltungen der Stiftung Zuhören 

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    Technik

    Für die Audioaufnahmen sind digitale Aufnahmegeräte mit Flash-Speicher, die Daten auf Speicherkarten ablegen, empfehlenswert. Sie sind relativ einfach zu bedienen, allerdings zeigt die Erfahrung, dass man sich ein wenig mit den Besonderheiten vertraut machen muss. Ein Beispiel: Mit dem Drücken des roten Aufnahmeknopfs wird bei manchen Geräten nicht die Aufnahme gestartet, sondern nur die Pegelkontrolle aktiviert. Aufnehmen erfordert nochmaliges Drücken des roten Knopfes. Digitale Aufnahmen können via USB-Kabel oder über das Einlegen der Speicherkarte in einen PC oder Laptop rasch überspielt werden.
    Alternativ bieten sich für die Aufnahmen alte, noch vorhandene analoge Reportergeräte (mit Audiokassetten) an. Diese hochwertigen Geräte sind einfach zu bedienen und liefern gute Tonqualität. Tipp: Stets mit der "Pause"-Taste und nicht mit der "Stopp"-Taste arbeiten, da man sonst bei der Aufnahme ein Knacken hört. Allerdings muss bei analogen Geräten die Aufnahme für die digitale Weiterverarbeitung im Originaltempo eingespielt und digitalisiert werden.

    Schnitt und Nachvertonung
    Hierfür bietet sich freie Audiosoftware an (z.B. „Audacity“) oder Software von kommerziellen Anbietern. Schüler und Lehrer haben sich erfahrungsgemäß rasch eingearbeitet, teilweise autodidaktisch. Für komplexe Aufgabenstellungen und Tipps zur Nachbearbeitung sind Fortbildungen bei den Stifterhäusern der Stiftung Zuhören hilfreich (z.B. beim Bayerischen Rundfunk; www.bronline/zuhoeren, Lehrerfortbildungen)

    Geräusche und O-Töne
    Mit Audioschnittsoftware können nachträglich Geräusche und O-Töne in Aufnahmen eingefügt werden. Im Rahmen unserer Projekte an Schulen hat es sich bewährt, Geräusche gleich mit aufzunehmen. Dies hat den pädagogischen Vorteil, dass mehrere Schüler sich beteiligen können und den technischen Vorteil, dass aufwändige Nachvertonung entfällt.


    Versprecher können herausgeschnitten werden. Allerdings ist im Hintergrund meist Originalton (O-Ton) zu hören. Insofern empfehlen wir, die Aufnahmen vor Ort noch einmal zu korrigieren, so dass zumindest ganze Sätze (bei klar strukturiertem O-Ton auch ganze Passagen) fehlerfrei aufgenommen werden. Beispielsweise kann bei einem fahrenden Auto im Hintergrund schlecht ein Versprecher herausgeschnitten werden, weil dann auch das Motorgeräusch "stockt".
    Bitte beachten Sie bereits in der Projektplanung und während der ersten Aufnahmen Urheber- und Persönlichkeitsrechte.