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Jugendliche erstellen Hörbilder für Museen, Gedenkstätten und Städte.

    Hörmedien, die Kinder und Jugendliche zum phantasievollen Hören anregen.

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    „Versteckte" Stimmübungen

    Sämtliche Übungen können ohne zusätzliches Material durchgeführt werden. Als Organisationsform wird - falls nicht anders angegeben - der Stehkreis gewählt.

    zip – zap – boing
    Alle Mitspieler stehen im Kreis. Es gibt die drei verschiedenen Kommandos „zip“, „zap“ und „boing“. Einer der Spieler beginnt das Spiel, indem er sich ein Signal aussucht und dieses an seinen Nachbarn weitergibt. Beim Signal „zip“ klatscht der Spieler in seine Hände und dreht sich dabei nach rechts, das Signal wird so an den rechten Partner weitergegeben. Beim Signal „zap“ klatscht der Spieler in seine Hände und dreht sich dabei nach links, das Signal wird so an den linken Partner weitergegeben. Beim Signal „boing“ werden beide Hände über Kopf nach vorne in Richtung des gegenüber stehenden Partners geführt, so als ob man einen Ball werfen würde. Das Signal wird so an den gegenüber stehenden Partner weitergegeben. Jedes Signal wird solange weitergegeben bis ein Spieler die Signalkette unterbricht und ein neues Signal gibt. Bei einem Wechsel zwischen „zip“ und „zap“ ändert sich jeweils die Richtung. Bei "boing" wird das Signal an ein gegenüber weitergegeben.

    Bunny bunny
    Bei diesem Spiel gibt es immer einen Hauptspieler, das „Bunny“, und seinen Partner, die jeweils rechts und links vom Bunny stehen. Das Bunny führt seine beiden Hände als Hasenohren an den Kopf und wedelt mit diesen auf und ab. Der rechte Partner führt diese Auf-Ab-Bewegung ebenfalls mit seiner rechten Hand und der linke Partner mit seiner linken Hand durch. Alle drei Spieler wiederholen dabei die ganze Zeit das Wortkette „Bunny Bunny Bunny“.  Der Hauptspieler wählt nun durch Blickkontakt einen gegenüber stehenden Spieler aus. Bei dem Kommando „Bunny Bunny Bah!“ klappt der Hauptspieler beide Hände über Kopf nach vorne in Richtung des ausgewählten gegenüber stehenden Partners. Dieser ist nun das neue Bunny. Das Spiel beginnt von vorne.

    Kei - Ko - Ku
    Alle gehen im Raum herum und verfolgen unauffällig zunächst eine Person. Auf Kommando zeigt man mit einer Hand auf sein „Opfer“ und ruft „Kei“. Im zweiten Durchgang sucht man sich zwei Personen, die Hand zeigt dann mit dem Ruf „Kei“ auf die eine, der Fuß mit dem Ruf „Ko“ auf die andere Person. Im dritten Durchgang sucht man sich drei Personen, zu den bisherigen Bewegungen folgt nun noch die Hinzunahme der zweiten Hand mit dem Ruf „Ku“.

    Pizza balancieren
    Die Hand balanciert eine imaginäre Pizza. Dabei wird die Hand noch vorne, oben, um den Körper herum etwa in Form einer 8 geführt. Die Bewegung endet mit ausgestrecktem Arm. Bei der gesamten Bewegung wird die vorher eingeatmete Luft mit einem lang gezogenen „S-Laut“ wieder ausgeatmet. Im Idealfall ist die Puste zu Ende, wenn der Arm ausgestreckt ist.
    Variante: Die Schüler versuchen, wer es am längsten aushalten kann.

    Fantasiesprache
    Ein Schüler erfindet eine Phantasiesprache und „unterhält“ sich mit seinem rechten Nachbarn. Dabei wird eine imaginäre Geschichte erzählt und durch entsprechende Mimik, Gestik, und Variieren der Sprechlautstärke lebendig gestaltet. Der angesprochen Partner beendet schließlich den Dialog und wendet sich selbst einem neuen Partner zu. Er erfindet eine neue „Sprache“, es beginnt ein neuer Dialog.

    Wenn ich König von Deutschland wär’
    Ein Schüler steht vor der Tür, kommt herein, beginnt mit den Worten „Wenn ich König von Deutschland wär´...“ und vollendet den Satz. Wichtig ist dabei der Übergang zwischen Hereinkommen, sicherem Stand vor der Klasse (Auftreten), Blickkontakt und dem möglichst spontan ergänztem Satz.

    1-2-3-Zählen
    Die Schüler bilden Paare. Einer der Partner sagt „eins“, der andere antwortet „zwei“, und so geht es immer im Dialog weiter. Dabei versuchen sie, eine bestimmte Stimmung zu erzeugen, wie z.B. Trauer, Freude, Wut oder Hektik. Dazu nutzen sie sowohl ihre Stimme als auch Mimik und Körpersprache.

    Hänschen Klein
    Die Schüler bilden Paare und überlegen sich eine bestimmte Situation, wie z B. eine Liebesszene, beim Friseur oder im Restaurant. Diese Situation spielen die Paare der Klasse dialogartig anhand des Liedtextes „Hänschen Klein“ vor. Die Mitschüler müssen erraten, worum es geht.

    Rap „Ich bin die Lisa“
    Alle stellen sich im Kreis auf. Die Lehrkraft spricht den unten abgedruckten Text in Rapform zeilenweise vor. Die Schüler sprechen zeilenweise nach. Immer zur letzten Zeile des Textes wird eine Bewegung hinzugefügt, die beim nächsten Durchlauf beibehalten und durch eine weitere ergänzt wird: die rechte Hand drehen, die linke Hand drehen, den rechten Fuß drehen, den linken Fuß drehen, oder den Kopf drehen. Beim letzten Durchlauf sind dann alle vier Körperteile sowie der Kopf in Bewegung.
    Text:
    Ich bin die Lisa,
    ich hab´ nen Zirkus und zwei Hunde,
    und arbeite in der Knopffabrik.
    Da kommt mein Chef und sagt,
    hey Lisa, hast du Zeit?
    Ich sag: Ja!
    Dann dreh den Knopf mit der rechten Hand.

    Variante: Einen eigenen Rap schreiben und Bewegungen dazu erfinden lassen.

    Der Ton macht die Musik
    Die Lehrkraft oder die Schüler überlegen sich einen Satz wie zum Beispiel: „Herr Graf, die Pferde sind gesattelt“ oder „Jakob soll heute Mittag zum Direktor kommen“. Dann schreibt die Lehrkraft auf kleine Zettel unterschiedliche Gefühlslagen (Freude, Mut, Lust, Heiterkeit, Angst, Wut….). Diese Zettel werden verdeckt verteilt. Die Schüler stehen nun nacheinander auf, um diesen Satz in der Gefühlslage wieder zu geben, die auf ihrem Zettel steht. Die Schüler sollen dadurch sensibilisiert werden, dass der „Ton die Musik macht“.

    Chinesisches Orchester
    Ein Mitspieler geht vor die Tür. Die anderen einigen sich auf ein mehrsilbiges Wort (z. B. Män-ner-ge-sangs-ver-ein). Die einzelnen Silben werden auf Gruppen verteilt. Auf Kommando rufen die Gruppen jeweils ihre Silbe. Der Mitspieler muss nun aus den Silben das Lösungswort erraten.