Warm Ups
Raumlauf
Die Schüler bewegen sich im Raum und dürfen sich dabei nicht berühren. Die Geschwindigkeit, mit der sie sich bewegen, hängt von den Kommandos ab, die der Lehrer gibt: „1“ bedeutet „sehr langsam“, „2“ bedeutet „zügig gehen“ „3“ bedeutet „laufen“ und „freeze“ oder „einfrieren“ bedeutet „in der Bewegung erstarren“.
Vorstellen auf dem Stuhl
In der Mitte des Klassenzimmers wird ein Stuhl aufgestellt. Die Schüler bewegen sich frei im Raum, einer nach dem anderen (beliebige Reihenfolge) steigt auf den Stuhl und spricht den Satz „Ich bin der/die .... (Name sagen). Die Person schaut dabei in die Runde, um sich bei jedem präsent zu machen. Die Gruppe reagiert, indem sie freudig „woah“ ruft und erstarrt. Sie darf sich erst wieder bewegen, wenn der „Sprecher“ vom Stuhl herunter gesprungen ist. Wichtig ist bei dieser Übung, dass alle einmal auf den Stuhl steigen, auch die schüchternen Schüler.
Ball und Name
Die Gruppe stellt sich in einem Kreis auf. Ein Schüler wirft einem anderen Schüler einen Tennisball zu und sagt dabei seinen eigenen Namen. Werfer und Fänger sollen dabei Blickkontakt halten.
Variante: Den Ball zuwerfen und dabei den Namen des Fängers sagen.
Raumlauf Begrüßungsritual
Die Schüler bewegen sich zur Musik im Raum. Wenn die Musik stoppt, begrüßen sie sich, z.B. mit Hofknicks, militärisch, mit Händeschütteln, cool per Handschlag…
Energiespringen
Die Gruppe steht im Kreis, jeder steht fest mit beiden Beinen auf dem Boden. Dann zählen alle laut im Countdown von 8 bis 0. Bei jeder Zahl wird gemeinsam und gleichzeitig beidbeinig gesprungen. Bei Null springt man so, dass ein Bein vorne und eines hinten ist (ähnlich wie bei einer Startposition beim Laufen, beide Hände werden zu Fäusten geballt, insgesamt steht man sozusagen zum Kampf bereit und ruft statt Null „Ha“ - aus dem Bauch heraus). Danach beginnt der Countdown bei 7, dann bei 6 etc., es endet immer mit „Ha!“
„Das habe ich noch nie gemacht“
Die Schüler sitzen im Stuhlkreis. Einer geht in die Mitte und sagt: „Ich habe noch nie einen See durchschwommen.“ Alle, die das auch noch nie gemacht haben, springen auf und tauschen ihre Plätze. Der Schüler in der Mitte sucht sich schnell einen Platz. Derjenige der übrig bleibt, ruft als nächstes: „Ich habe noch nie…“
Variante: Der Schüler in der Mitte formuliert: „Jeder, der schon einmal…“ Dabei können altersgemäße Aussagen oder frei von den Schülern formulierte Fragen verwendet werden.
Abklopfen
Die Hände des Schülers bilden Fäuste, mit denen er sich am ganzen Körper sanft abklopft.
Variante: Die Schüler bilden Paare und klopfen sich gegenseitig ab.
Familie Meier im Zoo
Die Klasse wird in Gruppen mit mindestens sieben Mitgliedern eingeteilt. Sie bilden jeweils eine „Familie“: Vater, Mutter, Peter, Susi, Dackel Waldemar, Tiger, Bär. Je nach Bedarf können weitere Tiere ergänzt werden. Jede „Familie“ setzt sich hintereinander auf eine Bank oder den Boden, in folgender Anordnung: ganz vorne Vater Meier, dann Mutter Meier, Peter, Susi, Dackel Waldemar, Tiger, Bär, dahinter evtl. weitere Mitglieder. Dann wird die folgende Geschichte verlesen – und sobald ein Familienmitglied Meier seinen Namen hört, springt er oder sie auf, läuft um seine Familie Meier und setzt sich wieder auf seinen alten Platz.
Die Geschichte:
An einem schönen Sonntagnachmittag beschloss Familie Meier in den Zoo zu gehen. Susi fragte ganz aufgeregt: „Was für Tiere gibt es denn da?“ Die Mutter antwortete: „Tiger, Bären, Affen und… (hier evtl. weitere Tiere einfügen).“ Vater Meier ging in die Garage, um das Auto zu holen. Mutter machte noch ein paar Brote zurecht, während Peter und Susi noch im Garten mit dem Dackel Waldemar spielten. Die ganze Familie Meier freute sich schon lange auf den Besuch im Zoo. Vater Meier ärgerte sich, weil er den Wagen nicht aus der Garage fahren konnte, weil der Dackel Waldemar den Weg versperrte. „Waldemar“, rief der Vater, „ins Auto mit dir!“ Die Familie hatte es auf einmal sehr eilig. Peter und Susi sprangen auf den Rücksitz, Mutter setzte sich auf den Beifahrersitz, der Vater ans Steuer und schon ging die Reise los. Als Familie Meier schon ein Stück gefahren war, bemerkte Peter, dass der Dackel Waldemar gar nicht im Auto war. Susi weinte und rief: „Der arme Dackel Waldemar! Wir können den Dackel Waldemar doch nicht einfach zurücklassen!“ – „Ist ja schon gut“, sagte die Mutter, während der Vater das Auto wendete. Als die Familie zu Hause parkte, stiegen sie alle aus, um den Dackel Waldemar zu suchen. Als sie den Dackel Waldemar endlich gefunden hatten, stiegen sie alle wieder ins Auto und fuhren endlich in den Zoo. Im Zoo angekommen, rannte Susi sofort zu den Tigern, Peter wollte unbedingt zu den Affen; Vater und Mutter konnten sich nicht zwischen Affen und Tigern entscheiden und gingen schließlich zu den Bären. Der Dackel Waldemar kläffte zuerst die Tiger, dann die Bären und zum Schluss auch noch die Affen an. Peter rannte sofort zu ihm hin und rief: „Waldemar lass das, wir wollen jetzt weiter.“ Als die Familie sich auch noch den restlichen Zoo angeschaut hatte, fuhr sie nach Hause. Sie denken noch heute gerne an diesen Besuch im Zoo zurück. Es war für alle ein wunderschöner Tag und ein unvergessliches Erlebnis.
