„EarSinn“ – Ohren auf und durch!
Der Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler der Grundschule und Mittelstufe an bayerischen Schulen fordert Kinder auf, mit der Unterstützung ihrer Lehrer Hörstücke, wie zum Beispiel Klanggeschichten oder Radioclips zu erstellen. Im Anschluss werden die Beiträge von einer unabhängigen Jury prämiert und der Öffentlichkeit vorgestellt. Earsinn findet in Bayern seit 2002 zu jährlich wechselnden Themen statt, wie z.B. "Wie klingt Freundschaft?", "Wie klingt es, wenn wir feiern?", Wie klingt ein Abenteuer?", Wie klingt's im Dialekt?" oder "Wie klingt's, wo du lebst?"
Vögel zwitschern, im Baum raschelt es – und plötzlich quietscht eine Tür. Beim Wettbewerb „EarSinn“ werden Schüler zu Lärmdetektiven, Klangsuchern, Musik- und Geräuschekomponisten und Geschichtenerzählern. Der seit 2005 stattfindende Wettbewerb für 3. bis 8. Klassen aller Schularten führt Kinder und Jugendliche auf phantasievolle Weise an die Themen „Hören“ und „Zuhören“ heran und ermutigt sie, aus Stimmen, Klängen oder Musik Geschichten zu produzieren. Zu den Themen „Wie klingt das Glück?“ oder „Wie klingt Freundschaft?“ haben Tausende bayerischer Schüler in den letzten Jahren vierminütige Hörstücke eingesandt.
Bei "EarSinn – Ohren auf und durch!" erfahren die Kinder und Jugendlichen ganz praktisch, wie wertvoll ein gutes Gehör ist. Durch das aktive Selber-Hören-Machen erlangen sie mehr Kompetenz beim Zuhören. Das Projekt fördert Medienkompetenz und Kreativität.
Die Macher der fünf besten Beiträge dürfen mit einem Radioreporter des Bayerischen Rundfunks einen Radiobeitrag produzieren.
Derzeit gibt es „Earsinn“ für Kinder aller Schularten der Jahrgangsstufen 3 bis 7 in Bayern.
Das Motto von Earsinn 2010 war „Wie klingt’s im Dialekt?“ und fand in Kooperation mit Bayern2 und dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, dem Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung und dem Hörverlag statt.
Das war die Preisverleihung von Earsin 2009.
